07.05.2024
Es ist ein hoher Anspruch, der in der Ordination zum Ausdruck kommt. Vielleicht der höchste überhaupt. Das ist mir am Sonntag durch den Kopf gegangen, als Bischof Christian Stäblein gerade gesagt hatte: „Du wirst nun gesandt, das Evangelium öffentlich zu verkündigen.“ Sechs Ordinanden standen vor ihm, darunter Merle. Neben ihm Generalsuperintendentin Ulrike Trautwein und Präses Harald Geywitz. „Hilf den Menschen, im Glauben dankbar zu leben und getröstet zu sterben“, zählte der Bischof dann im so genannten „Ordinationsvorhalt“ die Aufgaben im Pfarramt auf. Es war eine lange Liste. Darunter auch: „Gib keinen verloren.“ Feierlich war es, als der Bischof alle einzeln fragte: „Bist du bereit, dieses Amt zu übernehmen?“ Und auch Merle antwortete: „Ja, mit Gottes Hilfe.“ Im Anschluss wurde weiter gefeiert. Im Luther-Hauses bei Prosecco und Fingerfood, Kaffee und Kuchen. Wie hast du den Tag erlebt, habe ich Merle hinterher gefragt: „Als Geschenk“, hat sie geantwortet. „So viel Zuspruch und Wohlwollen von Menschen, die mir wichtig sind.“
Feierlich, wenn auch anders, geht es weiter: Heute um 19 Uhr mit dem Konzert „Mittenmang: Buenos Aires meets Berlin“ verschiedener Posaunenchöre in der Dorfkirche. Hier findet Christi Himmelfahrt auch der Gottesdienst um 10.30 Uhr statt. Am Sonntag dafür um 11 Uhr in der Schilfdachkapelle.