20.01.2025
Die letzten beiden Januarwochen stehen bei uns immer im Zeichen des Sozialpraktikums der Berliner Schulen. Das ist auch in diesem Jahr so. Doch diesmal haben wir so viele Praktikantinnen und Praktikanten wie noch nie. Insgesamt elf Jugendliche. „Warum habt ihr euch für ein Praktikum in unserer Gemeinde entschieden?“, wollten Nicolas Budde und ich heute Morgen in einer ersten großen Runde wissen. „Wir haben gedacht, das wird bestimmt lustig.“ Soso. Die meisten Jugendlichen gehen in die zehnte Klasse. Wir kennen sie aus der Zeit, als sie bei uns Konfirmanden waren – oder noch sind. Nun werden sie uns zwei Wochen begleiten. Rund sechs Stunden am Tag. Aber ob das immer lustig wird? Einer der Jugendlichen ahnt: „Bestimmt müsst ihr auch manchmal Schreibkram machen.“ In einem Begleitschreiben der Schule heißt es: „Durch die Begegnung mit Menschen in besonderen Lebenssituationen sollen sie die Möglichkeit bekommen, soziale Kompetenz zu vertiefen.“ Und unterschiedliche Situationen werden sie erleben. Gerade sind sie für heute nach Hause gegangen. Aber morgen geht es mit einem Gottesdienst im Seniorenheim los. Mittags fahren wir zum Hans-Carossa-Gymnasium, wo Religionsunterricht für die fünften Klassen auf dem Programm steht. Wer Lust hat, nimmt danach an einer Sitzung des Präsidiums unserer Kreissynode teil. Abends gibt es eine Filmvorführung. Gemeindealltag.