26.08.2024
An meiner Selbsteinschätzung kann ich offenbar noch etwas arbeiten. „Mit welcher Zeit kommt ihr ins Ziel?“, haben Jana und Simon Lück gestern vor Beginn unseres „Freiwasserschwimmens“ die rund 50 Teilnehmenden gefragt. Selbstbewusst habe ich geantwortet: „Mit 29 Minuten und 56 Sekunden.“ Damit wäre ich in der Spitzengruppe mit geschwommen. Aber es sollte anders kommen. „Du hast deine Zeit schon erreicht“, meinte Lennart Aurich nach knapp der Hälfte der Strecke. Unser Beauftragter für die Arbeit mit Jugendlichen schwamm ganz entspannt neben mir. Er hat im Sommer seinen Rettungsschwimmer gemacht. Und ich werde den Verdacht nicht los, dass das was mit meinem Schwimmkünsten zu tun gehabt haben könnte. Jedenfalls habe ich am Ende eine Dreiviertel Stunde gebraucht.
Schneller waren andere: Philipp Laberenz, Volker Dattke und Monika Buschkowiak waren die Gewinner über 1.000 Meter, Nehemia Wapler, Felix Dörffel und Mina Remler über 250 Meter. Bei der Siegerehrung meinte ich zu Christian Meyn: „Das olympische Motto zählt.“ Auch er hatte mich kurz vor dem Strand überholt. Am Morgen war er Lektor gewesen im Abendmahlsgottesdienst. Merle Remler und ich haben ihn als regionalen Gottesdienst von Gatow und Kladow gemeinsam gefeiert. Vor dem abschließenden Segen haben wir uns Badekappen aufgesetzt. Dann ging es zum See. Und als wir nach dem Schwimmen die vom Bootshaus Kladow zubereitete Kartoffelsuppe gegessen haben, habe ich gedacht: „Tolles Gemeinschaftserlebnis, ein schöner Wiedereinstieg nach dem Urlaub.“