26.05.2024
In der Nacht von Samstag auf Sonntag gab es eine Zeit, als endlich alles ruhig und still war. Als die letzten Jugendlichen in der Schilfdachkapelle endlich eingeschlafen – und die ersten noch nicht wieder wach waren. „Aber das war wohl keine Stunde“, meinte Jan-Niclas Bertram lachend. Unser Vikar stand am Sonntagmorgen um halb sechs mit einer dampfenden Tasse Kaffee im Licht der aufgehenden Sonne. Umgezogen war er auch schon. Ich versuchte nur müde zu lächeln. Dabei dachte ich: „Und jetzt sind es noch mehr als fünf Stunden, bis der Gottesdienst beginnt.“ Es wurde ein langer Morgen nach einer kurzen Nacht.
Unser Abschlusswochenende: Beinahe 50 Konfirmandinnen und Konfirmanden, Teamerinnen und Teamer, zwei Vikare und zwei Pfarrer. Das war ein intensives Erlebnis. Und schön! Nachdem wir uns am Samstagmorgen getroffen hatten, haben wir in Stationen gearbeitet. Unser Thema: Die Sakramente. Taufe und Abendmahl. Das war produktiv und kreativ. Am Abend sind wir dann zum Groß Glienicker See gelaufen. Für Gruppenspiele und Spaß. Dann kam der große Regen. Gewitter über der Badewiese. „Ziemlich einmalig“, meinte einer der 13-Jährigen. Schnell zurück zur Schilfdachkapelle. „Ziemlich einmalig“ war dann auch der Abschluss mit dem Gottesdienst und elf Taufen. Festlich und fröhlich. Und völlig übermüdet, aber glücklich haben sich am Ende alle verabschiedet.