21.08.2024
Es liegt wohl daran, dass ich gerade erst zurück aus dem Urlaub bin. Aber es fällt mir noch schwer, an etwas anderes zu denken als an Sommer, Strand, Sonnenschein. Wobei – eigentlich brauchen wir genau das am Wochenende. Wenn wir als Kirchengemeinde baden gehen. Im wörtlichen Sinne. Das „Freiwasserschwimmen“ im Groß Glienicker See steht an. Zwei Strecken: 250 Meter und 1.000 Meter. Für Kinder und Erwachsene. Im vergangenen Jahr haben wir das zum ersten Mal gemacht. Und mir fällt wieder Boris Günther ein, der von sich selbst sagt: „Ich schwimme wie eine Bleiente.“ Voriges Jahr ist er als Letzter aus dem Wasser gestiegen. „Aber ich wurde trotzdem überschwänglich gefeiert.“ Auf einem Foto ist zu sehen, wie er jubelnd die Arme in die Höhe reißt. „Ein einzigartiges Erlebnis“, sagt er. „Auch für mich gab es eine Medaille, meine einzige Schwimmmedaille bisher.“
Und so sieht der Sonntag aus: Es geht los mit einem regionalen Abendmahlsgottesdienst, den Merle Remler und ich gemeinsam in der Schilfdachkapelle feiern. Danach ziehen wir in Talar, Bademantel und Handtuch zum See. Dort beginnt das Schwimmen um 12.30 Uhr am Bootshaus Kladow. „Diesmal gibt es zusätzlich eine Besonderheit“, sagt Jana Lück, die das Freiwasserschwimmen wieder organisiert hat. „Alle sollen ihre Zeit schätzen – und wer am nächsten dran ist, bekommt einen Sonderpreis.“
Anmeldungen am Sonntag vor Ort am Bootshaus Kladow. Oder vorher im Büro zu den Öffnungszeiten der Küsterei an der Schilfdachkapelle.