13.02.2025
Es ist noch eine gute Woche bis zur Bundestagswahl. Und ich sitze gerade am Schreibtisch und überlege, wie ich dem Wahlsonntag entgegen blicke, als mir ein Buch ins Auge fällt: „Hoffentlich wird es nicht so schlimm, wie es schon ist.“ Ein Buch von Karl Valentin. Komiker, Dichter, Wortakrobat, der es geschafft hat, auch düstersten Zeiten mit Humor zu begegnen.
Das „Bündnis für Demokratie und Toleranz“ möchte am kommenden Samstag auf dem Dorfplatz mit Kerzen und Lichtern ein Zeichen für Zusammenhalt und gegen Menschenfeindlichkeit setzen. Das unterstützen wir als Kirchengemeinde ausdrücklich.
Aber darüber hinaus geben uns die Feste im Kirchenjahr die Gelegenheit, immer wieder mit anderen Augen auf unser Leben zu schauen. Zum Beispiel mit den Augen der Liebe. Denn Morgen ist Valentinstag. Merle Remler und ich feiern den Valentinstag mit einem „Gottesdienst für Traurige und Verliebte“ um 19:30 in der Schilfdachkapelle. Dabei entzünden wir Kerzen für geliebte Verstorbene. „Love will find a way,“ ist der Leitgedanke. Er stammt aus einem Lied von Brandi Carlile. Merle Remler wird es neben anderen Liedern mit Michael Hoeldke aufführen.
Und auch der Sonntagsgottesdienst in der Schilfdachkapelle steht noch im Zeichen der Liebe. Nun aber eher fröhlich und festlich. Gisela und Jürgen-Peter Ulrich erhalten einen Ehesegen zur Goldenen Hochzeit. Und in der Predigt geht es, wie könnte es anders sein, um: „Die Liebe höret nimmer auf.“