14.06.2024
Bevor der Fußball die Schlagzeilen ganz beherrschen wird, wirken die Wahlergebnisse vom vorigen Sonntag noch etwas nach. Thomas Rachel hat vorgestern in den Bundestag geladen, der Fachsprecher für Kirchen der CDU/CSU-Fraktion. „Wie hältst du es mit der Religion?“, war die Veranstaltung überschrieben. „Eine Frage, die für viele gar keine Frage mehr ist“, so der katholische Bischof Franz-Josef Overbeck. „Als Kirche müssen wir akzeptieren, dass uns die Suchenden abhanden gekommen sind.“ Die EKD-Ratsvorsitzende Kirsten Fehrs wollte das so nicht stehen lassen. „Das Bedürfnis nach Antworten steigt,“ sagte sie. „Die Kirche hat keine Angst vor Krisen.“ Friedrich Merz hingegen zitierte Bonhoeffer: „Unser Christsein wird in zweierlei bestehen: im Beten und im Tun des Gerechten.“
Danach war Empfang. „Wie fandest du es?“, habe ich Siegfried Wärk gefragt. „Sehr gut“, meinte der Kladower CDU-Ortsvorsitzende mit Blick in den Plenarsaal. „Erstaunlich, wie viele Berührungspunkte es zwischen Politik und Religion gibt.“
Das zeigt sich auch am kommenden Samstag: Am 15. Juni ist „Tag der offenen Gesellschaft“. Das Straßenfest für Demokratie – von 10 bis 14 Uhr auf der Kladower Dorfwiese. Die „AG Helfende Gemeinde“ lädt ein: „Lassen Sie uns reden!“
Am Sonntag dann Gottesdienste: Um 10 Uhr in der Dorfkirche mit Nicolas Budde, um 11 Uhr in der Schilfdachkapelle mit unserem GKR-Vorsitzenden Thomas Dittmer.